Karlsbrücke
Prag · CZ
Warum hin?: Steinerne Brücke aus dem 14. Jahrhundert mit dreißig Barockheiligen und dem besten Sonnenaufgangsblick der Stadt.
Steinbrücke aus dem 14. Jahrhundert, gesäumt von Barockheiligen.
Auf der Karte
Karlův most, 110 00 Praha 1
Steinbrücke aus dem 14. Jh. mit 30 Heiligen
Die Karlsbrücke wurde 1357 von Kaiser Karl IV. in Auftrag gegeben und ersetzte die ältere Judith-Brücke (1342 vom Hochwasser zerstört). 45 Jahre Bauzeit. Der Legende nach wurde der Grundstein am 9. Juli 1357 um 5:31 gelegt — ein numerologisches Palindrom (1-3-5-7-9-7-5-3-1). Die 30 Barockstatuen entstanden 1683–1714; nur die Statue des hl. Johannes von Nepomuk (1683) ist original, der Rest sind Repliken aus dem 20. Jh. (Originale im Lapidarium).
Den Heiligen und das Bronzerelief berühren
Auf halber Strecke markiert die Statue des hl. Johannes von Nepomuk die Stelle, an der ihn König Wenzel IV. 1393 in die Moldau werfen ließ. Das Bronzerelief am Sockel zeigt die Szene; den Hund oder die fallende Figur auf der nächsten Platte zu berühren bringt angeblich Glück und Rückkehr nach Prag. Der Glanz von Millionen Fingern ist deutlich zu sehen. Die Brücke ist 519 m lang und 9,5 m breit.
Wann hinüber
Größter Andrang 11:00–17:00 durch Reisegruppen, Straßenmusiker und Künstlerstaffeleien. Für das Postkartenmotiv um 06:00–07:00 (Sonnenaufgang über dem Altstädter Brückenturm) oder nach 22:00, wenn die Gaslaternen brennen und die Burg angestrahlt ist. Die beiden Brückentürme sind besteigbar (je 190 CZK); der Altstädter Turm für den klassischen Ostblick, der Kleinseitner Turm für das schönere Foto zurück über die Altstadt.